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Gabi Weber zu Besuch im Pflegestützpunkt Loreley-Nastätten

Pressemitteilung

Die Bundestagsabgeordnete Gabi Weber besuchte den Pflegestützpunkt Loreley-Nastätten in den Räumen der Diakoniestation Nastätten. „Ich habe in Berlin erfahren, dass die Verbandsgemeinde Nastätten als Träger in Kooperation mit dem Demenznetzwerk Loreley-Nastätten im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ gefördert wird. Durch verschiedene Angebote soll das Wissen über die Krankheit Demenz erweitert und die Gesellschaft für die Bedürfnisse von Betroffenen sensibilisiert werden. Das wollte ich mir vor Ort genauer ansehen“, so Weber.

Gemeinsam tauschte sie sich mit den beiden Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes Christa Klamp und Bettina Eimuth, Angela Schäfer von der AOK, Diana Eckert, Vorsitzende der Diakoniestation und Verbandsbürgermeister Jens Güllering aus. ​

Im lokalen Netzwerk Demenz Loreley-Nastätten, in dem 16 Netzwerkpartner zusammen arbeiten, übernimmt der Pflegestützpunkt eine koordinierende Funktion. In der Diskussion zeigte sich, dass Demenz immer noch Tabu-Thema sein kann: „Es wird oft über Demenzkranke gesprochen, nicht mit direkt mit ihnen. Offen dazu zu stehen, ist immer noch ein Problem“, sagte Bettina Eimuth.  Im Rahmen der „Lokalen Allianz“ bietet das Netzwerk  zahlreiche Angebote an, die Betroffenen helfen, unter anderem ein Demenzprojekt im Museum, musikalische und sportliche Angebote, Urlaubsreisen und auch Entlastungsangebote für Angehörige. Außerdem wird die Öffentlichkeit über das Krankheitsbild und den Umgang damit informiert.

In einen Schulprojekt mit Kinotag und einen Demenzparcours in Zusammenarbeit mit dem Ev. Dekanatsjugendreferenten werden insbesondere auch jüngere Menschen angesprochen. „An unserem offenen Gesprächskreis nehmen bis zu 15 Personen regelmäßig teil“, berichtet Christa Klamp. „Die Angebote sind primär für Menschen, die zu Hause wohnen.“ Natürlich berät der Pflegestützpunkt aber auch zu stationären Angeboten und innovativen Wohnformen, wie z.B. eine in Weisel geplante Wohngemeinschaft. Die Rolle der Verbandsgemeinde als Träger ist primär eine „ideelle Unterstützung“, wie Verbandsbürgermeister Jens Güllering anmerkte.

Von der Vorstellung und den Angeboten zeigte sich Gabi Weber beeindruckt und stolz: „Das Netzwerk und der Pflegestützpunkt in Nastätten leisten sehr gute und sehr wichtige Arbeit. Ich merke, dass die Netzwerkarbeit im Rhein-Lahn-Kreis vorbildlich funktioniert. Darüber können wir uns freuen. Das Thema Demenz braucht weiterhin mehr Aufmerksamkeit. Daran können und sollten alle Menschen in unserer Gesellschaft mitarbeiten.“ Weitere Informationen im Internet unter www.lokale-allianzen.de, www.pflegestuetzpunkte.rlp.de und www.gabi-weber-spd.de.

 

 

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