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Schöner Erfolg! Standort Niederlassung West der Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen wird Montabaur

Pressemitteilung

Der Bund übernimmt spätestens ab 2021 die Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung für die Bundesautobahnen. Die gesetzlichen Grundlagen dafür hat der Deutsche Bundestag 2017 geschaffen. Der Bund wird ein Fernstraßenbundesamt und eine Bundesfernstraßengesellschaft gründen. Heute wurden die Länder über das Standortkonzept beider Institutionen informiert.

„Für unsere Heimat wichtig ist, dass in Montabaur die Niederlassung West, zuständig für die Bundesautobahnen in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und dem südlichen Hessen, angesiedelt wird. Hiermit wird Klarheit geschaffen, was aus dem derzeitigen Autobahnamt in Verantwortung des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in unserer Heimat wird“, sagte Bundestagsabgeordnete Gabi Weber zu dieser guten Nachricht von der Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg.

Von Montabaur aus werden zukünftig rund 1.550 Kilometer Autobahn betreut werden. „Wichtig ist auch, dass die Bundesregierung zusagt, die Interessen der Beschäftigten hinsichtlich des Status, des Arbeitsorts und des Arbeitsplatzes zu wahren und keine Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter gegen eigenen Willen versetzt werden.“, so Weber weiter. „Damit wird gleich zu Beginn den Menschen die Verunsicherung genommen, die eine solche Neuordnung mit sich bringen könnte und das ist gut so“, lobte die SPD-Bundestagsabgeordnete die Entscheidung der Regierung.

Das Fernstraßenbundesamt wird seinen Hauptsitz in Leipzig haben. Darüber hinaus wird es für die Regionen Nord (Hannover), West (Bonn), Mitte (Gießen) und Süd (offen) vier Nebenämter geben. Die Standorte sind u.a. danach ausgesucht worden, dass vor Ort gemeinsam mit Universitäten und anderen Wissenschaftseinrichtungen qualifiziertes Personal gewonnen werden kann. Das Fernstraßenbundesamt obliegt die Durchführung von Planfeststellungsverfahren im Autobahnbereich sowie die Fachaufsicht über die Auftragsverwaltungen der Länder, die sich weiterhin um die Mehrheit der Bundesstraßen kümmern werden.

Die Bundesfernstraßengesellschaft mit Sitz in Berlin wird 10 Regionalstandorte in der Rechtsform einer Niederlassung haben. Jede regionale Niederlassung wird wiederum 2 bis 5 Außenstellen haben. In der Gesamtzahl wird es bundesweit 30 Außenstellen der Bundesfernstraßengesellschaft geben. Darüber hinaus wird es 8 weitere temporäre Außenstellen geben, die z.B. bis zur Vollendung eines laufenden großen Autobahnprojektes arbeiten werden.

 

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