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Strategisch abgetaucht

Aktuell


Hartwig Wolterhoff

Seit den letzten Bundestagswahlen war es fester Bestandteil der täglichen Nachrichtensendungen. Kaum ein Tag, mit Sicherheit keine Woche verging, ohne dass es zu „Dehnungen“ des Grundgesetzes, manchmal sogar zum Aufruf zum Bruch unserer Verfassung kam.

Es ließ Niemanden unberührt: Die Fans wurden in einen euphorischen Freudentaumel versetzt, die Gegner schäumten vor Wut und der Rest der Republik verharrte in fassungslosem Staunen und glaubte im falschen Film gelandet zu sein.

Seit rd. 14 Tagen nun erleben wir „kalten Entzug“ und wissen nicht, ob es sich um die Ruhe vor dem Sturm handelt oder der rhetorische Vulkan erloschen ist. Es herrscht Schweigen. Da kaum zu vermuten ist, dass plötzliche Einsicht oder Freiwilligkeit die Ursache des Schweigens ist liegt die Vermutung nahe, dass gewaltsames Wegsperren mit im Spiel ist. Die Gerüchteküche kocht.

Jedenfalls eines gilt als sicher: Am 9. Mai 2010 pünktlich um 18.00 Uhr, wenn NRW gewählt hat, wird Westerwelle wieder losgelassen und nachholen, was in der Zwischenzeit ungesagt geblieben ist. Genießen wir die hetzkampagnenfreie Zeit. Der selbsternannte Sprecher und Wohltäter der Banker, Hoteliers und gewissenlosen Manager läßt uns noch kurze Zeit Luft holen und dann wird es Ernst:

Nach der NRW-Wahl öffnen die Regierungsparteien ihre Schubladen und neoliberale Wahlgeschenke werden verteilt.