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Grippewelle – Kältewelle - Westerwelle

Aktuell

Der Zeitplan ist nahezu perfekt:

Nachdem die WHO – also die Geldgesundheitsorganisation – die Kriterien zur Feststellung, ob es sich um eine Pandemie handelt, gelockert hatte, brach einen Monat später die Schweinegrippewelle aus und spülte zusätzliche Milliardenbeträge in die Kassen der Pharmaindustrie. Ein Bruchteil aus diesen Mehreinnahmen floss in Form von Spenden in gewisse Parteikassen zurück.

Die Kältewelle zeigt uns eindrucksvoll, dass gebeutelte und dem absoluten Sparzwang unterworfene Gemeinden sehr schnell an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gedrückt werden können. Konservative Sparmaßnahmen in den USA führten zur Hilflosigkeit bei „Katrina“, konservativ-neoliberale Wirtschaftspolitik in der BRD lässt das Leben bei uns einfrieren, fast zum Stillstand kommen. Die Wirtschaft klagt über Milliardenverluste, ihre politischen Handlanger werden mit Subventionsprogrammen gerne einspringen, um so die Wahlkampfhilfe ein wenig zu entgelten.

Was folgt ist die Westerwelle.

Der dieser Epidemie zu Grunde liegende Virus ist höchst ansteckend. Beobachter sind der Meinung, dass es sich um eine neuzeitliche Mutation aus Engstirnigkeit, Egozentrik und Gefühlskälte handelt. Besonders anfällig für diese Krankheit sind naturgemäß äußerst flach denkende spießbürgerliche Stammtischbrüder.

Innerhalb weniger Tage ist diese Virusinfektion von gelb auf schwarz-weiss-blau übergesprungen. Augenblicklich scheint es so, dass der Virus sich durch Ausbreitung verstärkt und leider nicht in seiner Ausprägung nachlässt. Virusträger neigen dazu, ihren Drang nach „Übertrumpfen“ ungeniert und öffentlich auszuleben.

Die gute Nachricht ist, dass der Virus leicht heilbar ist. Es genügt bereits, dem Virus durch Einschalten des Verstandes und Aktivierung des menschlichen Gefühls entschlossen entgegen zu treten. So lassen sich die menschenverachtenden, neoliberalen Kernaussagen nicht nur entkräften, sondern in sozialdemokratische Ziele umwandeln.

Beispiele: „Arbeit muss sich wieder lohnen“ oder „Wer tagsüber arbeitet muss mehr in der Tasche haben, als jemand, der nicht arbeitet“. – Gewiss: Durch die Einführung eines Mindestlohnes von 9,50 € wird das sehr schnell der Fall sein.

„Hartz IV-Empfänger müssen wieder in Arbeit gebracht werden!“ – Gewiss: Stärkt die Kaufkraft der Bevölkerung, denn bei einer stabilen zu erwartenden größeren Nachfrage auf dem Binnenmarkt, werden sich die Unternehmen nicht scheuen, die Produktion zu erhöhen und Neueinstellungen vorzunehmen. Wenn dazu die Investitionen der Öffentlichen Haushalte – zum Beispiel durch Sanierung der Frostschäden an Straßen und Gebäuden – hochgefahren werden, gewinnt der Aufschwung an Geschwindigkeit.

Aber Vorsicht: Natürlich gibt es Risiken und Nebenwirkungen. Die Aktivierung des Verstandes lässt sich nicht zurücknehmen. So bleibt es nicht aus, dass mehr und mehr kritikwürdige gesellschaftliche Zusammenhänge erkannt werden. In aufgeschlossenen Phasen kann dies dazu führen, dass vorübergehende Orientierungslosigkeit eintritt und eine Neuorientierung notwendig wird. Es sei schon jetzt darauf hingewiesen, dass in solchen Fällen von den bekannten Medien keine Hilfe zu erwarten ist.