Nachrichten zum Thema Pressemitteilung
05.11.2008 / Pressemitteilung
„Löhne müssen steigen“ – Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen der IG Metall
Der SPD Kreisverband Westerwald kann die Kritik von Wirtschaftsverbänden an zu hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften nicht nachvollziehen. In der gegenwärtigen Krise helfe Bescheidenheit nicht weiter. "Die Menschen brauchen Vertrauen, wir brauchen ihren Konsum. Für beides hilft ein bisschen mehr im Portemonnaie." Der stv. Vorsitzende des SPD Kreisverbands, Michael Birk erinnerte daran, dass die Gewerkschaften in den letzten Jahren bei Lohnforderungen "außerordentlich zurückhaltend" gewesen seien. „Die Kolleginnen und Kollegen der IG Metall, die jetzt vor den Werkstoren stehen und für eine angemessene Lohnsteigerung in Warnstreiks getreten sind haben unsere Sympathie und unsere Unterstützung,“ so Birk weiter.
03.11.2008 / Pressemitteilung
Mindestlohn und Änderungen bei Leiharbeit gefordert
SPD diskutierte mit Arbeitnehmervertretern
Zu "runden Tischen" hatte die SPD Westerwald die Arbeitnehmervertreter aus den Unternehmen in der Region eingeladen. Ziel war es sich über die derzeitige Situation in den Betrieben, aber auch über die Politik der letzten Jahre auszutauschen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft zu erarbeiten. So wurde von den Betriebsräten deutliche Kritik an der Politik geübt, insbesondere an "Auswüchsen" bei der Leiharbeit und der Rentenreform. Einige Teilnehmer berichteten in diesem Zusammenhang von den unzumutbar niedrigen Löhnen, welche teilweise an Leiharbeiter bezahlt würden - die dadurch dann aber vermehrt die Stammbelegschaft ersetzten, um Personalkosten zu sparen.
09.10.2008 / Pressemitteilung
Betreuungsstatistik: Westerwald verliert den Anschluss
SPD sieht Eltern, Kinder und Einrichtungen als Verlierer der Kreispolitik
„Nun hat uns sogar die Vulkaneifel überholt. Das ist eine Blamage für den Kreis.“ Mit diesen deutlichen Worten kommentiert die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Dr. Tanja Machalet die neuesten Daten des Statistischen Landesamtes zur Betreuungssituation bei den Unter 3-Jährigen. Demnach lag die Betreuungsquote – der Anteil der Kinder in Kindertageseinrichtungen und geförderter Kindertagespflege bezogen auf alle Kinder dieser Altersgruppe – in Rheinland-Pfalz zum 15. März 2008 bei durchschnittlich 13,8%, im Westerwald allerdings nur bei 9,2%. Damit landet der Kreis im Vergleich aller 24 Landkreise auf dem vorletzten Platz.
03.09.2008 / Pressemitteilung
SPD will sich für Westerwälder Telekom Mitarbeiter einsetzen
Von der angekündigten Schließung des Koblenzer Telekom Call-Centers werden auch viele Westerwälder betroffen sein, die derzeit nach Koblenz pendeln. Nach Plänen der Telekom sollen die Mitarbeiter zukünftig in Bonn beschäftigt werden. Der stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Westerwald, Björn Walden kritisiert die Entscheidung der Telekom den Standort Koblenz zu schließen: "Laut Informationen des Betriebsrates besteht das CallCenter in Bonn noch gar nicht und soll erst neu aufgebaut werden. Da macht es doch mehr Sinn in einen vorhandenen Standort zu investieren als in Bonn einen ganz neuen aufzubauen, wo doch Technische Ausstattung, Infrastruktur und die verkehrsgünstige Lage für einen Verbleib in Koblenz sprechen", so Walden.
01.09.2008 / Pressemitteilung
SPD fordert Unterstützung des Kreises für Frauenarbeit in Westerburg
Einsatz für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen gewürdigt
„Es ist enorm, welche Arbeit hier geleistet wird. Solch ein Engagement verdient auch die Unterstützung durch den Westerwaldkreis.“ Zu dieser Einschätzung kommt der Kreisvorsitzende der Westerwälder SPD und rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering nach einem Besuch des Frauenzentrums Beginenhof in Westerburg.
Das Zentrum bietet ein breites Spektrum an Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen, unter anderem durch den Frauennotruf oder als Fachberatungsstelle für Frauen bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen. Außerdem ist das Präventionsbüro Ronja, das in dieser Form einzigartig in Rheinland-Pfalz ist, Anlaufstelle von Schulen, Kitas und Eltern, wenn es um das Thema Sexualisierte Gewalt gegen Mädchen geht.






