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Aus der "Westerwälder Zeitung": Lewentz wirbt für Idee des Stadtmanagers

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SPD-Landeschef und Innenminister Roger Lewentz war auf meine Einladung hin Gast in Hachenburg. Mit der Bürgermeisterkandidatin Anne Nink habe ich einen Rundgang durch den sanierten Stadtkern organisiert. Frau Hoffmann-Heidrich, Redakteurin unserer Heimatzeitung, berichtete: 

Rheinland-pfälzischer Innenminister lobt bei Vor-Ort-Besuch Anziehungskraft Hachenburgs

Die Idee eines Stadtmanagers, der sich insbesondere um sämtliche Belange der Innenstadt kümmert, stellte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) jetzt bei einem Besuch in Hachenburg vor. Für eine Stadt in einer Größenordnung von rund 6000 Einwohnern könne professionelle Hilfe durchaus schon sinnvoll sein, sagte der Minister nach einem Rundgang durch die frisch sanierte City bei einem abschließenden Treffen im Vogtshof. Hachenburg habe einen guten Ruf. Damit dies auch künftig im Wettbewerb der Kommunen so bleibe, müsse immer an der Anziehungskraft gearbeitet werden. Anne Nink, SPD-Kandidatin für das Amt des Stadtbürgermeisters, hält die Einstellung eines Stadtmanagers für eine überdenkenswerte Idee.

Dass Hachenburg auf vielen Feldern schon gut aufgestellt sei, betonte Lewentz bei seiner Besichtigungstour durch die Wilhelmstraße und über den Alten Markt. Dabei wurde er von sozialdemokratischen Kommunalpolitikern, von der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabi Weber und einigen interessierten Bürgern begleitet. So lobte der Minister beispielsweise die Stadtkernsanierung, für die laut VG-Bürgermeister Peter Klöckner in den vergangenen rund 30 Jahren etwa 25 Millionen Euro an Landes- und Bundesmitteln hierher geflossen sind. In einem nächsten großen Schritt ist nun noch die Umgestaltung des Burggartens geplant. Außerdem hoffen die politisch Verantwortlichen auf eine Sogwirkung öffentlicher Investitionen auf private Eigentümer.

Gerade die Innenstadt, so Lewentz, habe sich durch verschiedene Angebote zu einer echten Begegnungsstätte entwickelt. Dafür, so Gabi Weber, sei auch die gute Kulturarbeit verantwortlich. Zudem, so fügte der Erste Stadtbeigeordnete Dietrich Schönwitz hinzu, unterstützten verschiedene Feste sowie hoffentlich künftig auch das im Bau befindlich Hotel und das neu zu erschließende Gewerbegebiet an der B 413 die Anziehungskraft Hachenburgs. Dass für eine lebendige Innenstadt auch qualifizierter Einzelhandel unverzichtbar sei, sagte Dietmar Kasper als Sprecher der Initiative Q-Stadt in Hachenburg. Anne Nink setzt zur Förderung des Stadtzentrums und zur Schaffung von Synergien auf eine Verschmelzung von Werbering und Q-Stadt-Initiative.

Abschließend sprachen sich Lewentz und Weber für eine Stärkung lokaler Zentren im ländlichen Raum aus. Das rheinland-pfälzische Kommunalsystem sei Gold wert, etwa zur Motivation fürs Ehrenamt. „Wir müssen weg von der Großstadtphilosophie“, erklärte der Minister. Gleichzeitig sprach er sich für eine Entlastung bei den Pflichtaufgaben für kleine Gemeinde unter 300 Einwohnern aus. Nadja Hoffmann-Heidrich

 

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